„Es ist eine größere Strafe, von Menschen regiert zu werden, die sich nicht für Politik interessieren.“

Das entgegnete Margit Stumpp auf das Zitat von Arnold J. Toynbee, es sei für Politikuninteressierte die größte Strafe, von Menschen mit Interesse an Politik regiert zu werden.

Seit nun drei Jahren nehmen sich Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Aalen-Heidenheim einmal im Jahr die Zeit, mit der elften Klasse des Ostalb-Gymnasiums Bopfingen eine Diskussion über politische Themen zu führen. So saßen auch in diesem Schuljahr am Mittwoch, den 19. Dezember, Frau Margit Stumpp (Bündnis 90/Die Grünen) und Herr Roderich Kiesewetter (CDU) den Bopfinger Schülerinnen und Schülern gegenüber. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Dr. Bizard hatten die Oberstufenschüler die Möglichkeit, den Abgeordneten Fragen zu politischen Themen und Ereignissen zu stellen und dadurch miteinander ins Gespräch zu kommen. So entstand eine muntere Diskussion zwischen Mandatsträgern und zukünftigen Wahlberechtigten, die dabei starkes Interesse an der Politik zeigten.

Die Diskussionsrunde war, angelehnt an die aktuellen Unterrichtsthematiken der Oberstufe, in die Bereiche Demokratie in Deutschland, Tagespolitik und Regionales unterteilt und wurde von zwei Schülern der 12. Klasse, Anna Hilkert und Lucas Meier, mit dem Kernfach Gemeinschaftskunde moderiert. Frau Stumpp und Herr Kieswetter wurden unter anderem mit Fragen zu Gefahren und Einfluss der Medien, der Rolle der AfD, dem Wechsel der Parteivorsitzenden in der CDU, der Klimapolitik, dem Diesel-Fahrverbot und der Feinstaubbelastung konfrontiert, zu denen sie ihren Standpunkt erläuterten. Dabei entstand ein kurzweiliger Austausch, bei dem sich teils kontroverse Sichtweisen zeigten, insbesondere bei den Themen Umgang mit der AfD und Sinnhaftigkeit von Dieselfahrverboten. Den Abschluss der Runde bildete das Thema Regionales, bei dem sich die beiden Mitglieder des Bundestages einig darüber waren, dass es beim Öffentlichen Personennahverkehr zwar Verbesserungsbedarf gebe, die Ostalb aber insgesamt sehr attraktiv sei, auch für Fachkräfte.

S. E. (K2) / HEI

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